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FAQ

Mumble

Antwort 1

Dieses Problem kann zwei Ursachen haben, welches sich mit wenigen Handgriffen abschalten lässt.

  1. Analoge Rückkopplung

    Eine Rückkopplung kann entstehen, wenn ein Lautsprecher das Signal eines Mikrofons wiedergibt und gleichzeitig das Mikrofon dieses Signal erneut aufnimmt, da es zu nah am Lautsprecher steht. Das Signal wird erneut verstärkt, über den Lautsprecher wiedergegeben und es entsteht eine elektroakkustische Schleife, die sehr unangenehme Geräusche verursacht. In extremen Fällen kann eine Rückkopplung auch die Zerstörung der Lautsprecher / Frequenzweichen verursachen. Besonders Hochtöner sind dabei sehr empfindlich.

    Man kann dem Problem vorbeugen, indem ein Headset verwendet wird, oder, wenn man auf die Lautsprecherausgabe nicht verzichten mag, diese leiser stellt und das Mikrofon weiter entfernt vom Lautsprecher benutzt.

    In der Mumble Version 1.1.4 wurde ein überarbeitetes "Echo auslöschen" eingeführt. Damit kann man Mumble mit Boxen benutzen. Informationen zur Aktivierung dieser Option sind hier zu finden.

    Im Interesse aller Benutzer bitten wir Euch nur Headsets zu verwenden!


  2. Falsches Aufnahmegerät

    In diesem Fall wurde im Betriebssystem das falsche Aufnahmegerät ausgewählt. In den meisten Fällen wird als Aufnahmegerät "Was Sie hören" verwendet. Hier lässt sich das Problem einfach lösen, indem Ihr als Aufnahmegerät das Mikrofon verwendet. Die Einstellungen werden im Mixer des jeweiligen Betriebssystems getätigt.

    Dazu haben wir bebilderte Anleitungen für Windows XP, für Windows VISTA und Mac OS vorbereitet.

    In einigen Fällen können Besitzer hochwertiger Soundkarten ihr Aufnahmegerät selber in Mumble auswählen. Auch dazu findet sich hier eine bebilderte Anleitung.

Antwort 2

Mumble benutzt komplexe Geräuschfilter um die Sprachqualität zu optimieren. Sollte nun eine laute Geräuschkulisse vorhanden sein, wie etwa TV oder laute Musik, dann werden Teile der Stimme herausgefiltert.

Alternativ könnte Mumble auch auf die Geräuschfilter verzichten, doch dann würde überflüssig Bandbreite verbraucht und die Sprachqualität verschlechtert sich.

Wer dennoch nicht auf Hintergrundgeräusche verzichten mag, der sollte die Lautstärke z.b. des TV- oder Radio-Gerätes dezent einstellen.

Antwort 3

Die eigene Übertragungslautstärke kann man in Mumble mit dem Loopback-Test überprüfen. Sollte die eigene Stimme zu leise sein, obwohl der Mikrofon-Pegel auf 100% eingestellt ist, dann kann man zusätzlich die Option Mikrofon-Boost aktivieren.

Dadurch wird der Mikrofon-Pegel um +20db angehoben, womit sich die Lautstärke drastisch erhöht.

Antwort 4

Grundsätzlich verwendet Mumble die Audio-Schnittstellen des jeweiligen Betriebssystems. Folglich ändert man die Lautstärke im Mixer, welcher vom Betriebssystem bereitgestellt wird.

Mumble selber bietet in neueren Versionen die Möglichkeit, die Ausgabe der Laustärke zu regeln.
Den Regler erreicht man über Konfiguration >> Einstellungen in der Audioausgabe.

Windows VISTA Benutzer haben den Vorteil, dass sie separat für jedes Programm die Lautstärke regeln können. Linux Anwender können verschiedene Soundserver benutzen, welche wiederum einige Möglichkeiten bieten, um die Lautstärke separat zu regeln.

Sollten z.B. Spielgeräusche zu laut und Mumble zu leise sein, so kann man im Spiel selber die Lautstärke etwas reduzieren. Mumble wird den Sound nicht verstärken, weil dieses zu Lasten der Qualität geht.

Antwort 5

Mumble benutzt für eine optimale Datenübertragung das UDP-Protokoll. Manchmal haben Anwender damit Probleme. Dieses Problem kann am Betriebssystem, einem Router oder sonstigen Schwierigkeiten im Netzwerk liegen.

Als Alternative kann man das TCP-Protokoll verwenden.
Dazu wird die Konfiguration geöffnet und unter "Network" der TCP-Modus aktiviert.

Konfiguration -> Einstellungen -> Network -> Benutze TCP-Modus

Ist diese Option nicht zu sehen, aktiviert bitte den Experten-Modus im Konfigurationsdialog (unten links die Checkbox "Expertenkonfiguration").

Konfiguration -> Einstellungen (unten links "Expertenkonfiguration" aktivieren)

Antwort 6

Viele meinen, dass die Sprachausgabe einfach nur nervt. Das ist auch verständlich. Der Sprecher ist zumeist in Englisch zu hören und die vielen Nachrichten von Mumble können nerven. Durch die richtige Konfiguration der Sprachausgabe wird diese, vom störenden, nervtötenden, zu einem angenehmen Feature.

Der erste Schritt einer sinnvollen Konfiguration ist zunächst das deaktivieren bestimmter Nachrichten, die uns während eines Spieles sowieso nicht interessieren. Dazu geht es zunächst in Mumble in die Konfiguration (Menü -> Konfiguration -> Einstellungen). Dort wird das Modul "Nachrichten" ausgewählt (sollte dieses nicht zu sehen sein, aktiviere im Tab "Benutzerinterface" die Checkbox "Expertenkonfiguration"). In diesem Modul kann nun festgelegt werden, welche Nachrichten an Text-To-Speech und welche an die Konsole weitergeleitet werden. Konsole bedeutet in diesem Fall, das die Nachricht nur als Text in Mumble ausgegeben wird. Durch die persönliche Auswahl, welche Nachrichten man hören möchte, wird das Thema Sprachausgabe doch schon viel angenehmer.

Im zweiten Schritt sollte ein neuer Sprecher ausgewählt werden. Auf einigen Systemen sind nur englische Sprecher installiert, was wiederum bedeutet, das die deutsche Sprachausgabe sich nicht so angenehm anhört.

Antwort 7

Mumble unterstützt natürlich auch Push-To-Talk. Standardmäßig ist Mumble auf "Stimmaktivierung" eingestellt. Bei Push-To-Talk wird das Mikrofon nur bei Tastendruck aktiv.

  1. Umstellen der Übertragung auf Push-To-Talk
    Dazu wird in Mumble die Konfiguration geöffnet und in AudioInput die Übertragung auf Push-To-Talk geändert.

    Konfiguration -> Einstellungen -> AudioInput -> Übertragen
  2. Shortcut für Push-To-Talk festlegen
    Dazu öffnen wir wieder die Konfiguration und wählen unter Shortcuts die gewünschte Taste.
    Man kann auch eine 2. Taste belegen, z.B. eine Taste auf einem Gamecontroller.

    Konfiguration -> Einstellungen -> Shortcuts -> Push-To-Talk

    Konfiguration -> Einstellungen -> Shortcuts -> Alt Push-To-Talk

Antwort 8

Standardmässig sind die beiden Fensterbereiche - also "Kanäle+Nutzer" und "Nachrichten" - in Mumble nebeneinander angeordnet. Diese können aber auch anders zueinander angeordnet werden.

Dazu hält man die Maus für einen Moment über dem Bereich "Nachrichten", woraufhin dort eine kleine Leiste aufklappt.

 

Diese Leiste kann man mit der Maus fassen und verschieben (an 4 verschiedene Stellen im Hauptfenster)

Antwort 9

Manchmal möchte man sich mit mehreren Mumble Servern verbinden. Jedoch lässt Mumble nur eine Instanz zu. Um dies denoch zu erreichen, gibt es 2 Möglichkeiten.

 

  • Den Zugriff von Mumble unter Windows temporär verhindern

    Dazu einfach dbus-daemon.exe mit dem Windows Taskmanager beenden.
    (Taskmanager -> Prozesse -> Prozess beenden)

    Hinweis: Das Beenden des dbus-Dienstes kann möglicherweise andere Programme,
    die darauf aufbauen, beeinträchtigen!
  • Mumble generell den Zugriff auf dbus verbieten ( Windows & Linux )

    Windows Benutzer kopieren die Datei session-local.conf in den Mumble-Installationsordner unter etc. Dieser lautet in der Regel "C:\Programme\Mumble\etc". (Achtung: ab Version 1.1.6 bitte die Datei in den Hauptordner von Mumble kopieren, also z.B. "C:\Programme\Mumble").

    Unter Linux wird dazu die Datei 11-mumble-linux.conf in den Ordner /etc/dbus-1/session.d/ kopiert.

Nach einem Neustart kann Mumble sich nicht mehr mit dbus verbinden und das Starten von mehreren Instanzen ist nun möglich.

Antwort 10

Zur Zeit gibt es in Mumble selbst noch keine Möglichkeit, Gespräche direkt aufzuzeichnen.Alternativ kann man ganz normale Wave-Editoren, wie das freie Audacity verwenden.

Im Interesse aller Benutzer, bitten wir Euch, eine Aufnahme allen teilnehmenden Gesprächspartnern mitzuteilen.